In Interior

Dschungelfeeling | Welche Pflanzen Deine Räume zum Indoordschungel machen

http://xn--lebensrumecathrinjaburg-17b.de/wp-admin/post.php?post=188&action=edit

Trends kommen und gehen, jetzt ist gerade wieder einer da: Zimmerpflanzen und das nicht zu knapp!! Willkommen beim Dschungelfeeling. In den 80zigern waren Pflanzen absolut in und in keiner Studentenbude durfte die obligatorische Jukapalme fehlen. Das war irgendwann vorbei, Jukapalmen sind mir auch Jahre später immer wieder in den verschiedensten Wohnungen und Häusern begegnet, sie haben sich hartnäckig gehalten. Heute sehe ich sie immer mal wieder als Begrünung in drittklassigen Restaurants. Dazu kann sich gleich der Ficus benjamini gesellen, der durchaus eine Berechtigung in unseren Räumen hat, allerdings nur wenn er üppig grün belaubt ist.

Ein Trend, zwei Ausrichtungen

Der Pflanzentrend, bewegt sich in zwei Richtungen. Eines ist das Dunschgelfeeling, hervorgerufen durch großblättrige Grünpflanzen und Palmenarten, die andere Richtung sind Sukkulenten und Kakteen aus dem Wüstenklima.

Wobei es bei den Sukkulenten auch sehr bizarre Pflanzenvarianten gibt, die eher an Dschungel erinnern, als an Wüste.

Sukkulenten  – die Überlebenskünstler

Mir Sukkulenten sind Pflanzen ganz unterschiedlicher Art gemeint, die alle dicke, fleischige Blätter haben. Darin speichern sie Wasser und verraten damit auch gleich ihre wichtigsten Eigenschaften – sie sind absolut genügsam und pflegeleicht. Sukkulenten wirken schon von sich aus wie Kunstwerke und können fast nach Belieben arrangiert werden. Da die Pflanze mit ganz wenig Erde auskommt, reizen sie geradezu zum Experimentieren. Ob nun Minitopf oder Ziegelstein, Sukkulenten wachsen auch dort, wo es sonst kaum eine andere Pflanze aushält. Es darf nur keine Staunässe entstehen, das hält selbst die härteste Sukkulente nicht aus. Zu den Sukkulenten gehören zahlreiche Pflanzengattungen mit vielen Variationen, was die Pflanze zu beliebten Sammelobjekten macht. Sukkulenten lieben es hell und sonnig, also am besten an Südfenstern. Im Winter sollten sie etwas kühler stehen, bei 8 -12 Grad.

ebensräumecathrinjaburg.de/wp-admin/post.php?post=188&action=edit

 

http://xn--lebensrumecathrinjaburg-17b.de/wp-admin/post.php?post=188&action=edit

 http://xn--lebensrumecathrinjaburg-17b.de/wp-admin/post.php?post=188&action=edit

Mit Kakteen kann ich mich nicht anfreunden

Auch wenn Kakteen, genauso pflegeleicht wie Sukkulenten sind, kann ich mich mit ihnen als Zimmerpflanze einfach nicht anfreunden. Einerseits, weil sie mich an meine Teenagerzeit erinnern und ich damals Minikakteen in meinem Setzkasten hatte – dahin möchte ich nicht zurück und anderseits, weil ich durch meine Fengshuiausbildung weiß, das die spitzen Stacheln der Kakteen im Raum wie Pfeile wirken und dadurch sehr negative Energie im Raum herrscht. Dieses Bild fand ich einleuchtend. Wer möchte in seinen Wohnräumen schon unter permanentem Beschuss sein – keine schöne Vorstellung.

Strelitzie, besonders und eindrucksvoll

Strelitzien sind die Pflanzen dessen Blüten bunt und bizarr sind und an den Kopf eines Paradiesvogels erinnern. In gut sortierten Blumenläden bekommt man sie als Schnittblumen. Die Pflanze zu dieser besonderen Blüte ist aber um so schöner. Sie hat große, aufragende und feste grüngraue Blätter. Die Blattform ist sehr schön und ähnelt ein wenig in ihrer Form an ein Schutzschild afrikanischer Ureinwohner.

Strelitzien sind äußerst robust und in der Pflege nicht sehr anspruchsvoll. Als Zimmerpflanze im Topf benötigt sie mindestens 10 Grad Celsius, einen hellen Platz mit mehreren Stunden Sonneneinstrahlung, schwache, schlechte Lichtverhältnisse meiden. Beim Gießen sollte man darauf achten, Staunässe zu vermeiden. Trotzdem ist es wichtig, vor allem größere Pflanzen im Frühling und Sommer mit ausreichend Wasser zu versorgen. Sie verlieren viel Feuchtigkeit durch ihre Blätter. Alle 14 Tage dem Gießwasser Flüssigdünger zufügen. Die Erde sollte feucht gehalten werden, zwischendurch immer wieder die oberste Erdschicht austrocknen lassen. Alle drei Jahre ist ein Umtopfen dieser Pflanze notwendig. Ansonsten reicht es aus, die obere Erdschicht im Topf zu erneuern.

ebensräumecathrinjaburg.de/wp-admin/post.php?post=188&action=edit

ebensräumecathrinjaburg.de/wp-admin/post.php?post=188&action=edit

Monstera deliciosa, eine mondäne Schönheit

Dieses Aronstabgewächs ist absolut robust und nimmt Pflegefehler nicht übel, es kann fast überall gedeihen. Selbst an einem ungünstigen Platz breitet sich diese Pflanze sehr rasch aus. Monstrea deliciosa wird auch Fensterblatt genannt. Steht sie am Fenster, kann sie in kurzer Zeit die ganze Fläche bedecken. Sie kann ganz schnell das Dschungelfeeling vermitteln. Man muss dieser Pflanze von Anfang an viel Platz einräumen – gleich für die nächsten Jahre. Das Fensterblatt kann auch im Topf uralt werden. Typisch für die Pflanze sind ihre vielen Luftwurzeln, die man nicht abschneiden sollte. Mit ihrer Hilfe klettert sie im heimischen Urwald an den Bäumen hoch. Im Zimmer allerdings müssen die Triebe an einer Stütze festgebunden werden. Das allein ist für mich schon der Grund nur die wunderschönen Blätter für die Vase zu kaufen und nicht die komplette Pflanze zu beherbergen. Auch die Blätter der Monstera deliciosa können sich vier Wochen in der Vase halten.

http://xn--lebensrumecathrinjaburg-17b.de/wp-admin/post.php?post=188&action=edit

Xanadu ……….. Olivia Newton-John, ich komme

Der Name dieses Philodendrons klingt etwas sonderbar und versetzt einen gedanklich sofort in die 80ziger, die Pflanze hinter dem Namen ist aber wunderschön. Xanadu ist immergrün, stammt aus Florida und entwickelte sich dort in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Philodendren und ist der Inbegriff des Dschungelfeelings. Diese Pflanze besitzt lange Blattstiele mit mittelgroßen, gekerbten und stark geäderten grünen Blättern. Sie ist sehr kompakt und deshalb gut für die Zimmerkultur geeignet. Im Sommer regelmäßig gießen, im Winter weniger. In der Wachstumszeit alle zwei Wochen düngen. Die optimale Temperatur liegt bei 20 -30 Grad Celsius.

ebensräumecathrinjaburg.de/wp-admin/post.php?post=188&action=edit

Bangalowpalme, die mit dem schönen Gefieder

Die Bangalowpalme ist eine unter günstigen Bedingungen schnell wachsende und sehr attraktive Fiederpalme. Ihre Heimat ist der feuchte Regenwald Australiens. Sie kann als Jungpflanze im Zimmer ganzjährig bei Raumtemperatur kultiviert werden. Wenn sie größer wird kann man sie umtopfen und als Kübelpflanze auf die Terrasse bzw. den Balkon stellen. Sie ist robust und verzeiht so manchen Pflegefehler. Die Banglowpalme bevorzugt einen hellen Standort und hat eine hohen Wasserbedarf. Das Wasser darf nicht kalkhaltig sein, da sonst die Pflanze auf Dauer eingehen würde. Da diese Palme recht schnell wächst, darf es ruhig ein kleineres Exemplar sein.

http://xn--lebensrumecathrinjaburg-17b.de/wp-admin/post.php?post=188&action=edit

Sei nicht feige, entscheide dich für den Feigenbaum

Sowohl die fruchttragenden echten Feigenbäume als auch die unechten Feigen, die durch ihr schönes dunkelgrünes Laub bestechen, eignen sich zur Zimmerkultur. An einem hellen und warmen Platz in der Wohnung gedeihen Zierfeigenarten wie die Birkenfeige oder die Geigenfeige auch ohne den sprichwörtlichen grünen Daumen. Selbstbefruchtende Feigenbäumchen setzen bei guter Pflege im Haus sogar Früchte an und verleihen den Räumen ein medtiterranes Ambiente. Feigen lieben sonnige Standorte. Handelt es sich um eine echte Feige, sollte man bedenken das die Gehölze auch in ihrer südlichen Heimat eine Winterruhe einlegen und das Laub abwerfen. Gießen muss man die Feige mit etwas Fingerspitzengefühl, nicht nur auf Staunässe reagiert die Feige empfindlich, sondern auch auf das vollständige Austrocknen des Wurzelballens. Bodentrocknheit quittiert die Feige erst mit Abwurf der Früchte und im Anschluss mit einem teilweisen Verlust des Laubes. Immer dann gießen, wenn sich die Oberfläche der Erde trocken anfühlt, überschüssiges Wasser im Untersetzer wegschütten. Im Winter muss man die Wassergabe reduzieren, auch kalkhaltiges Wasser liebt die Feige nicht., deshalb gefiltertes Leitungswasser oder Regenwasser verwenden. In der Wachstumsphase belohnt die Zimmerfeige einmal wöchentlich Düngergaben mit kräftigem Wuchs und reichem Fruchtstand. Geeignet ist herkömmlicher Flüssigdünger oder Zitrusdünger. Möchte man die Früchte verzehren, sollte man darauf achten, dass der Dünger lebensmittelgeeignet ist.

http://xn--lebensrumecathrinjaburg-17b.de/wp-admin/post.php?post=188&action=edit

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, wo Ihr Euch in den Pflanzenmarkt des Vertrauens begeben solltet, um dem Dschungelfeeling den Startschuss zu geben! Viel Spaß bei der Urwalderkundung.

An dieser Stelle freue ich mich über Kommentare, Tipps und Anregungen von Euch und verbleibe mit

herzlichen Grüßen Cathrin

 

Share Tweet Pin It +1
Next PostFünf Fragen am Fünften | April

No Comments

Leave a Reply