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Bilder – gestalte dein eigenes Kunstwerk

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Ich ertappe mich des Öfteren dabei, wenn ich die Wohnräume anderer Menschen betrete, dass ich in Gedanken die Möbel in diesen Räumen umstelle, Bilder umhänge oder mir Wohnaccessoires vorstelle, die ich an verschiedenen Stellen platzieren würde, um dem Prinzip der Farbwiederholung zu folgen.

Bilder – an die Wand darf, was gefällt

Bilder sind ein spezielles Thema. In ganz vielen bewohnten Räumen fehlen mir einfach Bilder im Allgemeinen und im Speziellen die richtigen Bilder. Das soll nicht heißen, dass nur echte und besondere Kunst an die Wand darf. An die Wand darf, was gefällt, wozu man möglicherweise eine besondere Beziehung hat oder was gut zur Einrichtung passt und diese abrundet oder ihr das gewisse Etwas gibt. Es ist oftmals gar nicht so einfach, die „ richtigen“ Bilder in der „richtigen“ Farbe zu finden und diese auch noch zu einem angemessenen Preis. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, an dieser Stelle, eine Anleitung zu geben, wie man mit einfachen Mitteln seine individuelle Kunst für die Wände selber gestalten kann. Auch wenn man keine Affinität zum Malen hat und sich in diese Richtung für nicht begabt hält, kann jeder mit dieser Anleitung sein eigenes Kunstwerk für die Wand gestalten.

Dinge, die du für deine individuellen Bilder brauchst

  • Wechselrahmen
  • Passpartout
  • farbiges Papier
  • weißer, fester Karton als Untergrund, z.B. Bristol Zeichenkarton 250 g
  • bedrucktes Seidenpapier
  • Reste aus einem ansprechenden Tapetenbuch
  • Blattgold (z.B. von Horus, gibt es bei Boesner oder beim Vergolder fragen)
  • Anlegemilch (von Horus)
  • einen Pinsel
  • Sprühkleber (3M, Fotomount,abziehbar)
  • Papierroller, hiermit werden aufzuklebende Papiere gleichmäßig an ihren Untergrund gedrückt
  • eine Schere, mit der man filigrane Details ausschneiden kann
  • ein Skalpel

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Nun hast du die Liste durchgelesen und fragst dich vermutlich, wo du das ganze Material herbekommen sollst.

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All das ist gar nicht schwierig. Wechselrahmen, Passpartout, Zeichenkarton, Sprühkleber etc. gibt es in gut sortierten Schreibwarengeschäften oder im Künstlergrosshandel wie z.b. Boesner (unbezahlte Werbung, weil Namensnennung). Wenn du Reste aus ansprechenden Tapetenbüchern suchst, kannst du jederzeit in Einrichtungsläden, die auch Tapeten anbieten fragen, ob dort eventuell ausrangierte Tapetenmuster kostenfrei abzugeben sind. In der Regel werden diese Dinge weggeworfen, doch auf diese Weise findet das aussortierte Muster aus dem Tapetenbuch einen wunderbaren neuen Bestimmungsort.

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Die Vorgehensweis

Schritt für Schritt zum individuellen Kunstwerk. Als erstes solltest du deinen Untergrundkarton auf das Format schneiden. Das heißt, das du den Ausschnitt deines Passpartouts als vorgegebenes Maß nimmst und den Bristolkarton etwas größer als dieses Maß zurecht schneidest, damit du dein Kunstwerk später, mittels Klebestreifen, an dem Passpartout befestigen kannst. Gleiches machst du mit dem farbigen Papier und dem Seidenpapier. Auch die einzelnen Elemente aus farbigem Papier und Tapete ausschneiden oder die später benötigte Form zurecht schneiden. Seidenpapier und farbiges Papier von hinten mit Sprühkleber besprühen und auf den Bristolkarton aufkleben, mit dem Papierroller überrollen, um gleichmäßige Klebefestigkeit zu erzielen. Mit den einzelnen Collageelementen verschiedene Positionen ausprobieren, um eine gute Bildkomposition zu finden. Eine hilfreiche Faustregel ist, die einzelnen Bildelemente so zu arrangieren, dass ein unsichtbares Dreieck entsteht. So ergibt sich immer eine spannungsreiche Bildkomposition.

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Wenn die Positionen gefunden sind, überlegen, wo Blattgold seinen Platz finden könnte, dann den violetten Papierbalken ebenfalls mittels Sprühkleber befestigen. Ich habe entschieden, dass ein Teil des Blattgoldes sich am unteren Rand des farbigen Balkens befinden soll, welchen ich an der Stelle und etwas darüber hinaus mit Anlegemilch bestreiche. Die Anlegemilch dient zur Befestigung des Blattgoldes. Das Arbeiten mit Blattgold braucht eine ruhige Hand und etwas Übung, da die hauchzarten Blättchen sehr schnell aneinander kleben und sie dann auch nicht mehr zu trennen sind. Als gutes Hilfswerkzeug kann eine Pinzette dienen. Ist das Blattgold befestigt, können mit einem Falsbein (falls gerade nicht zur Hand, kann man auch den Daumennagel benutzen) die noch hochstehenden Blattgoldreste festgedrückt werden.

Wem das Arbeiten mit Blattgold zu kompliziert ist, kann auch goldene Caosin – Farbe nehmen ( z.B. Plaka von Pelikan, unbezahlte Werbung, weil Namensnennung).

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Ich habe zwei Blattgoldpositionen für die Bildkomposition ausgewählt, die folgenden Bilder zeigen dies im Detail.

Die Details

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Zu guter Letzt habe ich mittels Sprühkleber dass Ornament vom Tapetenbuchrest aufgeklebt.

Im zweiten Detailbild kann man erkennen, das ich zusätzlich mit Polychromos (Bundstifte) in das Motiv hineingezeichnet habe. Das habe ich gemacht, weil es mir und meinem Stil mehr entspricht. Ich mag diese filigranen Details, doch auch ohne sie funktioniert das arrangierte Collagemotiv. Dort, wo ich die grünen Kugeln hineingezeichnet habe, könnte man auch einfach Punkte in der entsprechenden Größe setzten. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, probiert euch einfach aus.

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Das ist das Ergebnis — eine individuelle Collage, die Raum und Wand schmückt.

Ich hoffe, dass ich euch dazu inspirieren konnte eure eigene Collage zu gestalten und freue mich an dieser Stelle, wie immer, über Kommentare, Anregungen und Tipps und verbleibe mit

herzlichen Grüßen

Cathrin

 

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4 Comments

  1. Canadianpharmacyonline
    10 Monaten ago

    Süße Bilder!

    Reply
    1. Cathrin
      10 Monaten ago

      Vielen, herzlichen Dank!

      Reply
  2. manuzark
    10 Monaten ago

    Vielen Danke für diesen Beitrag❣️😊

    Reply
    1. Cathrin
      10 Monaten ago

      Bitte sehr, gern geschehen!

      Beste Grüße
      Cathrin

      Reply

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